Richau, Martin

Martin Richau ist promovierter Jurist mit Zweitem Staatsexamen sowie Historiker. Als Juristischer Besitzer im Heroldsschuß für die Deutsche Wappenrolle 2008-2014 sowie Vorsitzender des 1869 gegründeten HEROLD, Verein für Herald, Genealogie und verwandte Wissenschaften, hat er sich intensiv mit juristischen Fragen zum Familienwappen auseinandergesetzt. Das Recht der Familienwappen ist leider nicht kodifiziert, so dass es besondere Anforderungen an die Rechtsfindung stellt. Zudem sind juristisch fundierte Darstellungen seit vielen Jahrzehnten nicht mehr erschienen. Richau widmet sich in seinem Buch dem gesellschaftspolitisch innerhalb der interessierten Kreise umstrittensten Thema des Wappenrechts, dem Recht einer Frau, die Berechtigung zur Führung eines Familienwappens an ihre Kinder weiterzugeben, wenn diese denselben Familiennamen wie die Mutter tragen. Wurden bislang für und gegen ein solches Recht historische und gesellschaftspolitische Argumente vorgebracht, so versucht Richau nun als erster eine Problemlösung auf juristischer Basis. Sein Ergebnis, dass eine Frau von der Übertragung des Wappenführungsrechts nicht ausgeschlossen werden darf, führt dazu, daß viele tausend entsprechende Erklärungen von Wappenstiftern rechtswidrig sind, doch Richau bietet hier praktikable Lösungsvorschläge. Im "Heraldischen Forum" (Heraldik im Netz) wurde die Arbeit als "brillant" und als "das beste, was ich bisher zum deutschen Wappenrecht gelesen habe" bezeichnet.


Die Beschränkung der Führungsbefugnis eines Familienwappens auf den Mannesstamm
Richau, Martin

Wer mit der heraldischen Szene in Deutschland nicht vertraut ist, der wird es kaum glauben, dass es überhaupt notwendig ist, die vorliegende Arbeit zu..

ISBN:
978-3-86460-491-1

10,00 € Preis ohne Steuer 9,52 €

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