Latta, Sigrid

Dirgis Attal malt und schreibt. Und wenn sie Zeit hat, tut sie es. Als Schülerin wird sie von der Documenta inspiriert und nimmt schon früh Konzepte kreativen Gestaltens auf. Während des Studiums setzt sie sich mit englischer und amerikanischer Literatur auseinander. Bücher kann sie sich leisten, wenn sie ein Bild verkauft. In ihrem Berufsleben lernt sie gesellschaftspolitische Konzepte und deren Umsetzung in die Praxis kennen. Sie veröffentlicht zu Fachthemen. Schwierige Lebenssituationen lösen mächtige Gefühle aus. Ohnmacht den Entscheidungen des Lebens gegenüber erzwingen immer wieder Veränderungen. Sie hat Erfahrungen damit. Diese Mischung liefert der Autorin einen Fundus, den sie als Sammlerin von Sätzen, Überschriften und Eindrücken in ihrer eigenen Weise kreativ zu Bildern verarbeitet. Ihre Gedanken folgen dabei einer eigenen Grammatik. Sie formen eine Sprache, in der Wahrnehmung, Empfindung und Reflexion verschmelzen und mit wenigen Worten ausdrucksvolle Bilder malen. Diesmal ist es ein Buch geworden über Herausforderungen, denen sich jeder Mensch früher oder später, so oder anders stellen muss. Es geht um den Mut zu lieben und den Mut, neue Wege zu beschreiten. Und es geht darum, wo man ihn finden kann. Das Buch ist biografisch, auf manchen Seiten für jeden, der sie liest. Es begann wie so manches im Leben der Autorin, gänzlich unerwartet. Einige Sätze in einer Email über einen Aufenthalt an der See und der Adressat antwortet "WOW, schreibst Du? Du solltest solche Texte sammeln und veröffentlichen." Ein anderer Mann, bühnenerfahren und Leser großer Literatur sagt, ich werde deine Texte bei einer Lesung präsentieren. Sie sucht Rückmeldungen bei Frauen. Die sagen ihr das auch. Wieder einmal am Anfang einer neuen Lebensphase setzte sie einfach um, was von nun an gelten soll. Sie geht über den Berg und schaut, was dort auf sie wartet. Dieses Buch ist ihr erster Ausflug in den literarischen Bereich.


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